Attraktionen im Harz - Titel
Einzigartige Attraktionen

Attraktionen im Harz

Entdecke den Harz

Attraktionen, die den Harz so unvergleichlich machen

Spannende Attraktionen im Harz für Groß und Klein. Ob der Urlaub mit Kindern, gemeinsames Wandern im Harz oder Sehenswürdigkeiten im Harz entdecken – alleine, zu zweit oder mit der ganzen Familie den Urlaub im Harz erleben. Hier findest Du die passende Inspiration!

Attraktionen im Harz auf einen Blick:

Der Harz besticht als nördlichstes Mittelgebirge Deutschlands durch zahlreiche Attraktionen und Sehenswürdigkeiten für Urlauber und Besucher aller Art, die du in der Region Harz auf keinen Fall verpassen solltest. Jedes Jahr locken die abwechslungsreichen Attraktionen wie etwa die Berggipfel im Nationalpark Harz mit atemberaubenden Naturkulissen unzählige Touristen an. Nicht ohne Grund, denn von Burgen über Schlösser bis hin zu Erlebnissen für Körper, Geist und Seele bietet die Harzregion alles was das Herz begehrt. 

Egal ob Wochenendtrip, Kurzurlaub oder Erholungsurlaub – Um dir einen guten Überblick aller Attraktionen im Harz zu verschaffen, haben wir die wichtigsten und schönsten Attraktionen der Region Harz zusammengestellt, sodass dein Urlaub im Harz noch schöner und unbeschwerter wird.

1. Der Brocken - Per Wanderung oder Brockenbahn

Der Brocken im Harz

Der Brocken ist die touristische Attraktion im Harz schlechthin, wer den Harz besucht wird unweigerlich an ihm vorbeikommen. Der Brocken gilt mit 1141,2 Metern über dem Meeresspiegel als der Harzgipfel und ist in vielen Köpfen als das Aushängeschild der Harzregion fest verankert.

Wer ihn erklimmen will, um die atemberaubende Rundumsicht zu genießen, dem bieten sich zwei Möglichkeiten: Zum einen lässt sich der Berggipfel bequem und entspannt über die Brockenbahn erreichen, welche das steile Streckenstück bereits in 50 Minuten bewältigt.

Wer den Brocken lieber mit einer Wanderung erklimmen will, dem bieten sich viele Wanderwege und Gipfel-Touren unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade.

2. Hexentanzplatz - Der Platz der Hexen und Teufel

Hexentanzplatz - Platz der Hexen und Teufel

Der Hexentanzplatz gilt als das sagenumwobenste Bergplateau schlechthin. Das Plateau im östlichen Harz in der Nähe von Thale, liegt in einer Höhe von rund 454 Metern und gilt mit als eine der meistbesuchten Attraktionen im Harz.

Der Legende bzw. dem Mythos nach, trafen sich hier jede letzte Nacht im April in der Walpurgisnacht die Hexen, um von dort aus zum Brocken aufzubrechen. Auf dem Brocken angekommen, so der Mythos, vollzogen die Harzer Hexen ihr Ritual und tanzten um das brennende Feuer, während sie die Hand des Teufels hielten. Zudem wird vermutet, dass es sich bei dem Platz um einen germanischen Kultort handelt, an welchem Feste und Feiern zur Ehrung von Berg- und Waldgöttinen abgehalten wurden.

Erreichen lässt sich der Hexentanzplatz auf sowohl per Auto, zu Fuß als auch per Seilbahn. Wer die Anreise per Auto (Bus oder Motorrad) bevorzugt, dem kommt der Parkplatz in der Nähe des Hexentanzplatzes bei Thale gelegen. Von dort aus bietet sich die Möglichkeit den Gipfel zu Fuß über unterschiedlichste Wanderwege zu erreichen. Die Dauer einer durchschnittlichen Wanderung zum Tanzplatz, dauert ca. 60 Minuten. Wer nicht die nötige Kondition mitbringt oder sich nach einem entspannten Aufstieg sehnt, kann die Seilbahn nutzen, welche entlang der steilen Felsen hinauf zum Gipfel fährt.

Oben angekommen bietet sich ein fantastischer Rundumblick auf das nördliche Harzland sowie weitere Attraktionen, die dort oben besucht werden können. Der Blick in das Tal entlang der Felswände trägt nicht umsonst den Namen “Grand Canyon des Harzes”. Ein Ausflug zu dieser Attraktion lohnt sich auf alle Fälle.

3. Weltkulturerbe Bergwerk Rammelsberg

Wer auf eindrucksvolle Art und Weise mehr über die Bergbaugeschichte des Harzes erfahren möchte, ist im Besucherbergwerk und Museum Rammelsberg richtig aufgehoben. Das Bergwerk zählt zum einzigen, welches mehr als 1000 Jahre hinweg in Betrieb gewesen ist und trug maßgeblich zur Entwicklung der Stadt Goslar bei. Seit 1992 ist das ehemalige Bergwerk Teil der UNESCO Welterbeliste.

Sowohl über als auch unter Tage, wird Urlaubern und Besuchern die Geschichte des Bergbaus im Harz näher gebracht. Das 1988 stillgelegte Bergwerk bietet seinen Besuchern noch heute eine Vielzahl an Bergbaudenkmälern wie etwa Abraumhalden aus dem 10. Jahrhundert, Rathstiefste Stollen als auch das Feuergezähe Gewölbe als ältester gemeuerter Grubenraum in Europa.

4. Die sagenumwobene Teufelsmauer

Die sagenumwobene Teufelsmauer

Eine weitere Sehenswürdigkeit, die du während deines Aufenthaltes im Harz nicht verpassen solltest, ist die Teufelsmauer zwischen Blankenburg und Ballenstedt. Die aus Sandstein bestehende Felsformation erstreckt sich um sage und schreibe 20 Kilometer, weshalb sich einige Sagen und Legenden um sie ranken. Bereits seit 1935 ist die Teufelsmauer als Naturschutzgebiet ausgeschrieben worden, um den Abbau des aus der Kreidezeit stammenden Sandsteins zu unterbinden. Damit gilt die sagenumwobene Mauer als eines der ältesten Naturschutzgebiete in Deutschland.

Viele Legenden und Sagen um die Mauer, versuchen die besonderen Ereignisse des Ortes zu erklären. Die gängigste Sage besagt, dass die Teufelsmauer durch einen Streit zwischen Gott und dem Teufel auf der Erde entstanden ist. Wenn der Teufel bis zum ersten Hahnenschrei eine Mauer vom Harz bis in das Harzvorland errichten würde, so sollten sie sich das Land aufteilen. Jedoch kurz vor Sonnenaufgang war eine Magd mit einem Hahn auf dem Weg zum Markt, welcher Schrie. Als der Teufel den Hahnenschrei hörte, zerschlug er vor Wut die Mauer. Was davon übrig blieb, bildet der Sage nach heute die Teufelsmauer.

Wer sich diese Sehenswürdigkeit genauer ansehen möchte, kann eine Wanderung auf dem sogenannten Kammweg wählen. Er führt vorbei an markanten Felsen der Teufelsmauer (Fahnenfelsen, Hohe Sonne, Ludwigsfelsen, Turnerfelsen etc.) und bietet Wanderern einen beeindruckenden Blick in das Harzvorland. Idealer Startpunkt für Wanderungen aller Art ist beispielsweise die Gaststätte am Großvaterfelsen.

5. Nationalpark Harz - Natur pur

Nationalpark Harz - Das Mittelgebirge als Ausflugsziel

Die Sehenswürdigkeit schlechthin: Der Nationalpark Harz. Wer sich während seines Urlaubs im Harz nach Natur pur sehnt, ist hier richtig aufgehoben. Die Harzer Natur des Nationalparks im nördlichen Mitteldeutschland erstreckt sich über die Bundesländer Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Mit einer vielfältigen Flora und Fauna kommen Naturliebhaber hier auf Ihre Kosten. Der Nationalpark erstreckt sich rund um den Brocken und nimmt rund 10 Prozent der Gesamtfläche der Harzlandschaft ein.

Die fantastische Bergwildnis des Waldnationalparks, bietet die Grundlage für mehr als 7.200 Pflanzen- und Tierarten und ist geprägt durch seine Naturvielfalt. In den Hochlagen des Harzes kennzeichnen insbesondere Fichtenwälder, Moore und Felsen den Nationalpark. Weiter im Norden als auch Süden laden ausgedehnte Buchenwälder zur der ein oder anderen Wanderung in der Mittelgebirgslandschaft ein.

Wer die biologische Vielfalt des Nationalparks und dessen Ökosysteme hautnah erleben will, kann diese über ausgewählte Wanderwege oder Mythenpfade erkunden. Wer seinen Ausflug in den Harzer Nationalpark besonders lehrreich gestalten möchte, kann sich die umfangreiche Besucherbetreuung durch Nationalparkhäuser, Ranger, dem Nationalpark-Bildungszentrum als auch die zahlreichen Informationsstellen zu Nutze machen.

6. Iberger Tropfsteinhöhle - Das Naturspektakel

Ebenfalls Natur Pur gibt es in der Iberger Tropfsteinhöhle zu sehen – Die Verwitterungshöhle im “HöhlenErlebnisZentrum” entstand über Millionen von Jahren hinweg durch das Herausspülen von Kalk durch Regenwasser, welches zwischen die Felsspalten eindrang. Besonders am Iberg ist, dass er vor Millionen von Jahren ein südliches sonnenverwöhntes Korallenriff bildete, welcher durch die Kontinentalverschiebung zahlreiche Ereignisse miterlebt hat. Diese werden auf anschauliche Art und Weise bereits während dem 160m langen Weg hinab in die Höhle dargestellt. Die Tropfsteinhöhle bei Bad Grund ist bereits seit 1874 eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten im Harz und ist damals wie heute ein wahrer Touristenmagnet.

Wer die Höhle aus nächster Nähe erleben will, kann eine Führung durch das HöhlenErlebnisZentrum buchen. Auch tiefgehende bzw. geschlossene Führungen durch die Höhle sind möglich. Wer als Hobby-Schatzsucher bzw. mit seinen Kindern die Höhle besuchen will, kann sich in ihr auf die Suche nach versteckten “Geocaches” machen. Tauche ab in das uralte Korallenriff und erlebe den Weg des Iberges und des heutigen Harzes!

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